Daten und Fakten über die Naturparkgemeinde Gasen

Allgemeine Zahlen und Fakten

Einwohner: ca. 900

Fläche: 33,81 km²

Waldanteil: ca. 57,6 %

Seehöhe: 700 bis 1530 m

Anzahl der gewerblichen Betriebe: 48

Gemeindestraßen: 77,1 km

Haushalte: 284

Kinderquote: 24% unter 20 Jährige (Spitzenreiter in der Steiermark)

Arbeitsplätze: ca. 250

Vereine: 28

Arbeitslosigkeit: 0,9 % der Bevölkerung

Eine von 4 Mitgliedsgemeinden der Straße der Musik

eine von 6 Mitgliedsgemeinden des Naturpark Almenland

Angrenzende Gemeinden: Breitenau a. H., Stanz, Fischbach, Birkfeld, St. Kathrein a. Off.

Katastralgemeinden: Amassegg, Gasen, Mitterbach, Sonnleitberg

Gemeindewappen

Das Wappen der Gemeinde Gasen wurde am 8. Mai 1989 verliehen. Es zeigt auf grünem Grund drei silberne Eschenblätter über zwei wachsenden Berghacken, Öhr an Öhr, seitlich an die Schildränder stoßend. Die Einbindung der Eschen begründet sich im slawischen Ortsnamen “Jasen” (Eschenbach). Die Berghacken symbolisieren die Bergbauvergangenheit des Ortes, während der grüne Grund auf den einstigen landesfürstlichen steirischen Besitz in Gasen deutet.

Geschichte der Gemeinde Gasen

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes “Gäsen” mit bereits 83 Bauerngütern geht auf das Zehentbuch des Bischofs von Seckau aus dem Jahre 1406 zurück.

Bereits in der Zeit der Völkerwanderung (5. und 6. Jahrhundert) ließen sich vereinzelt slawische Siedler im Feistritztal nieder, aus dieser Zeit stammen viele Hof- und Flurnamen. Auch der Ortsname Gasen geht auf das slawische Wort “Jasen” zurück und steht für Esche bzw. Eschenbach. Daher kann auch für Gasen von einer deutlich früheren Besiedlung ausgegangen werden, die Gründung des Dorfes wird um 1250 vermutet.

In der Blütezeit des Bergbaues, zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert, wurden im Gasner Gemeindegebiet Bodenschätze wie Gold, Arsen, Silber und Magneteisenstein abgebaut.